BGBl.-Modellprojekt Teil I und Teil II, Oktober 1990 bis Dezember 1997  
  BGBl.-Modellprojekt Teil I und Teil II, Oktober 1990 bis Dezember 1997, mit Volltextsuche und systematischer Erschließung
Internet-Ausgabe: Makrolog GmbH (Wiesbaden)
Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Maximilian Herberger, Institut für Rechtsinformatik, Universität des Saarlandes

Bundesgesetzblatt 1992 Teil II Seite 959

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Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Artikel 1 Anwendungsbereich
Artikel 2 Verhältnis zu anderen internationalen Übereinkünften
Artikel 3 Unterzeichnung
Artikel 4 Ratifikation, Annahme, Genehmigung oder Beitritt
Artikel 5 Inkrafttreten
Artikel 6 Verbreitung
Artikel 7 Vertragsbeziehungen beim Inkrafttreten dieses Übereinkommens
Artikel 8 Revision und Änderungen
Artikel 9 Kündigung
Artikel 10 Verwahrer
Artikel 11 Authentische Texte

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Zum Anfang des Dokuments

Übereinkommen über das Verbot oder die Beschränkung des Einsatzes bestimmter konventioneller Waffen, die übermäßige Leiden Verursachen oder unterschiedslos Wirken können

(Übersetzung)

Die Hohen Vertragsparteien -

eingedenk dessen, daß jeder Staat im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen die Pflicht hat, in seinen internationalen Beziehungen jede gegen die Souveränität, die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt zu unterlassen,

sowie eingedenk des allgemeinen Grundsatzes des Schutzes der Zivilbevölkerung vor den Auswirkungen von Feindseligkeiten,

ausgehend von dem Grundsatz des Völkerrechts, daß die an einem bewaffneten Konflikt beteiligten Parteien kein unbeschränktes Recht in der Wahl der Methoden und Mittel der Kriegführung haben, sowie von dem Grundsatz, der die Verwendung von Waffen, Geschossen und Material sowie Methoden der Kriegführung, die geeignet sind, überflüssige Verletzungen oder unnötige Leiden zu verursachen, in bewaffneten Konflikten verbietet,

sowie eingedenk dessen, daß es verboten ist, Methoden oder Mittel der Kriegführung zu verwenden, die dazu bestimmt sind oder von denen erwartet werden kann, daß sie ausgedehnte, langanhaltende und schwere Schäden der natürlichen Umwelt verursachen,

ihre Entschlossenheit bekräftigend, daß in Fällen, die von diesem Übereinkommen

   

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